Allgemein

1861 gründete Ernst Immanuel Wulle eine nach ihm benannte Brauerei. Es war eine der ersten im Großraum Stuttgart. Doch schon ein Jahrzehnt später hatte das Unternehmen mit vielen Konkurrenten zu kämpfen. Insbesondere die Brauereien Dinkelacker und Schwabenbräu setzten der Brauerei Wulle dabei, durch ihre Innovativen Wege besonders zu. So wurde das Unternehmen 1971 von der Brauerei Dinkelacker aufgekauft, welche sich später noch mit dem Schwabenbräu-Konzern zur Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH zusammenschließen. So werden die Wulle-Biere heute in dieser privaten Brauerei produziert.

Kommentar

„Wulle Bier?“, wäre zweifelsohne ein toller Slogan für diesen Vertreter der Lagerbierfraktion. Doch bevor wir uns über so etwas den Kopf zerbrechen, sollte zunächst getestet werden, ob sich der Aufwand auch lohnt. Die Farbe ist schon mal sehr schön golden, und wird durch eine ausreichend hohe Schaumkrone noch verschönert. Der Geruch passt dann allerdings nicht so ins Bild, ist er doch zu süß, ja sogar fast schon ranzig. Im Mund sind zwei Geschmäcker ganz deutlich wahrzunehmen: Die Süße des Malz und das Brauwasser. Vom Hopfen ist allerdings nicht mal ein Hauch festzustellen. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Wulle Bier schmeckt wie ein Radler mit Wasser statt Limonade.

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