USA

Am Ende des 20. Jahrhunderts war der nordamerikanische Biermarkt wenig innovativ. Grund dafür war die Prohibition, die die Herstellung von Bier unter Strafe stellte. Nun kontrollierte eine handvoll Bierkornzerne die USA mit ihren hellen, leichten Lagerbieren. Dann gründete jedoch Jack McAuliffe im Jahr 1976 seine neue Brauerei New Albion Brewing. Damit wurde eine Bewegung angestoßen, die die USA heute zum Epizentrum der Craft-Beer Bewegung gemacht hat. Nun fingen Brauer an, sich wieder an britischen, belgischen und deutschen Ale-Stilen zu orientieren. Immer mehr Kleinbrauereien entstanden, in denen handwerkliche Pale Ales und India Pale Ales hergestellt wurden. Auch alte, fast ausgestorbene Hopfensorten wie Cascade wurden nun wiederbelebt, da nun die Nachfrage nach stark gehopften, charakterstarken Bieren wieder größer wurde. Im Jahr 2011 gab es dann nahezu 1800 Brauereien in den USA, was einen historischen Höchstwert darstellt. Zwar verfügen Braugiganten wie Molson Coors oder Anheuser Busch Inbev immer noch einen riesigen Marktanteil, aber auch Konzerne, die mit der handwerklichen Herstellung von Bieren angefangen haben sind inzwischen zu großen Playern geworden. Beispiele dafür sind Sierra Nevada, Stone Brewing und Firestone.

Das Land in Zahlen 2016
Einwohner: 314,17 Mio
Pro Kopf Verbrauch: 82,3 L / Jahr
Jährliche Bierproduktion (in 1000 Hl): 230.000
Brauereien: ca. 1700
Bierexport (in 1000 Hl): k. A.
Bierimport (in 1000 Hl): k. A.

Alle Biere aus USA im Test:

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